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Fürstenstein liegt rund 25 Kilometer nördlich von Passau inmitten der reizvollen Landschaft des Dreiburgenlandes.

Sein malerisch auf einem Bergrücken gelegenes Schloss ist schon von weitem zu erkennen und grüßt weit hinaus in das Passauer Land.

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„Gemeinsam staunen, selbstständig forschen, wie von selbst begreifen.“

Fürstenstein, den 27. 10. 2022

Bildungsprojekt Miniphänomenta beim „Tag der Öffentlichkeit“ an der Grundschule Fürstenstein vorgestellt.

 

Spannende Welt der Technik und Naturwissenschaften erlebbar gemacht

 

Fürstenstein. Seit 15 Jahren verfolgt das Bildungsprojekt „Miniphänomenta“ in Bayern das Ziel, den Schülern der Grundschulen die spannende Welt der Technik und Naturwissenschaften erlebbar zu machen und gleichzeitig eigenständiges Lernen zu fördern. Damit sollen junge Menschen schon sehr früh für naturwissenschaftlich–technische Berufe begeistert werden und die Zukunft gut ausgebildeter Fachkräfte sichern helfen. Die Miniphänomenta ist ein Parcours mit naturwissenschaftlich–technischen Experimenten, der jedes Jahr an maximal 12 Schulen in ganz Bayern umgesetzt wird. Zwei Wochen stehen die bis zu 52 Stationen den Schulen kostenlos zur Verfügung und die Kinder können in dieser Zeit selbstständig oder auch mit etwas Hilfe ihrer Lehrkräfte Experimente durchführen und dabei naturwissenschaftliche Phänomene und technische Zusammenhänge spielerisch entdecken und begreifen. Hinter der ganzen Sache steht das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft bbw e.V. als Projektträger und als Hauptförderer des Projektes die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vhm. Als weiterer Förderer unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium diese Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“.

 

Unter dem Motto: „Gemeinsam staunen, selbstständig forschen, wie von selbst begreifen“, hielt nun dieses tolle Konzept Einzug an der Gesunden Grundschule Fürstenstein. 14 Tage hatten die Schüler Zeit, in die Welt des Staunens, Forschens und Entdeckens einzutauchen und, wie Schulleiterin Susanne Höglinger–Winter erklärt hat, war es schon vom ersten Tag an unglaublich schön zu beobachten, mit welcher Neugierde und Faszination die Kinder an den 50 aufgebauten Experimentierstationen geforscht und sich auf die Suche nach Antworten begeben haben. Wie im Projektverlauf vorgesehen, wurde nun zum „Tag der Öffentlichkeit“ die gesamte Schulfamilie eingeladen, um sich vor Ort über das Projekt zu informieren und sich von ihrend Kindern die Experimentierstationen zeigen zu lassen.

 

Zu diesem doch besonderen Ereignis begrüßte die Rektorin der Gesunden Grundschule Fürstenstein, Susanne Höglinger–Winter, in der Dreifachturnhalle neben den Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrkräften über 200 Eltern, Opas und Omas, ganz besonders die Projektleiterin des bbw e.V. Doreen Dambacher, Michaela Schub–Höglmeier von der Geschäftsstelle bayme vbm Niederbayern, Schulamtsdirektorin Susanne Swoboda vom Schulamt Passau, Rektorin i.R. Waltraud Seider, Bürgermeister Stephan Gawlik und Sabrina Hunner von Niederbayern TV. Sie freute sich über die so große Zahl an Gästen und bedankte sich vor allem bei Projektleiterin Doreen Dambacher für die einjährige Vorbereitungszeit und Begleitung sowie bei Michaela Schub–Höglmeier, die es ermöglicht haben, dass dieses für die Kinder so großartige Projekt an der Grundschule verwirklicht werden konnte. Sie bedankte sich bei allen, die im Vorfeld dazu beigetragen haben, diese Veranstaltung zu organisieren, hier besonders auch bei Bürgermeister Stephan Gawlik und beim Elternbeirat um Vorsitzende Lisa Frai für die so tolle Verpflegung der Gäste in den Pausen.

 

Nach dem Lied der Kinder der Klassen 4 b und 2 „Wer, wie, was“, stellte Projektleiterin Doreen Dambacher in einer kurzen Einführung das spannende Konzept der Miniphänomenta vor und bedankte sich bei Susanne Höglinger–Winter und ihrer Vertreterin Margit Feichtinger mit einem Blumenstrauß für die sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung in der langen Vorbereitungszeit. Ihr besonderer Dank richtete sich auch an den Hauptsponsor des Projekts, in Vertretung an die Geschäftsstellenleiterin der bayme vbm Niederbayern Michaela Schub–Höglmeier. Den Kindern an der Grundschule wünschte sie an den 50 aufgebauten Experimentierstationen viel Freude und eine große Portion Entdeckergeist.

Vor und zwischen den Grußworten der Gäste freuten sich die zahlreichen Besucher über die tollen Auftritte der Kinder, wie einem Robotertanz oder dem Miniphänomenta–Rap und erhielten dafür einen großen Beifall.

 

In ihrem Grußwort drückte Michaela Schub–Höglmeier vom Hauptsponsor bayme e.V. ihre Freude darüber aus, nach langer Coronazeit nun wieder Schulen besuchen zu können: „Ich freue mich ganz besonders über Euch, liebe Buben und Mädchen, denn ihr seid heute die Hauptpersonen und wir Erwachsene nur Eure Zuschauer.“ Sie erklärte kurz, wer die Verbände der Bayerischen Metall– und Elektroindustrie sind und warum ihnen die Förderung dieses Projektes so wichtig ist: „Um den starken Wirtschaftsstandort Bayern auch in der Zukunft erfolgreich gestalten zu können brauchen wir, wenn ihr groß seid, auch Euch, liebe Buben und Mädchen, viel an Technik interessierte, wissbegierige junge Menschen. Was bei der Miniphänomenta zählt, sind allein Eure Neugier und Euer Spaß am Entdecken.“ Auch sie bedankte sich vor allem bei den Lehrkräften, ohne deren Hilfe das Projekt nicht durchführbar wäre. „Wir sind gerne Hauptsponsor“, so Michaela Schub–Höglmeier, „denn wir wissen, hier ist unser Geld bestens investiert. Denn jugendliche Begeisterung für Technik ist Zukunft für Bayern!“

Schulamtsdirektorin Susanne Swoboda vom Staatlichen Schulamt Passau bedankte sich bei der Schulleitung für die so schöne Gestaltung zum „Tag der Öffentlichkeit“, besonders auch bei den Kindern, die mit einer so großen Begeisterung, die förmlich zu spüren ist, dieses Angebot zusätzlich zum normalen Schulunterricht angenommen haben und voller Tatendrang in den Pausen oder nach der Schule ihren Forscherdrang zeigen würden.

 

Bürgermeister Stephan Gawlik begrüßte im Namen der politischen Gemeinde die große Schulfamilie an der Gesunden Grundschule die, wie er feststellen könne, zu einem großen Forschungslabor geworden sei. „Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Digitalisierung spielen bereits eine große Rolle im Schulalltag und viele Auszeichnungen zeugen von erfolgreichen Teilnahmen an staatlichen und anderen Projekten“, sagte er. Nun werde die Lücke Technik und Naturwissenschaften mit diesem Projekt Miniphänomenta geschlossen und er freue sich mit den Lehrkräften und Kindern über die Möglichkeit, an den aufgebauten Stationen viel Neues entdecken und überraschende Ergebnisse bestaunen zu können.

Nach einem Gedicht der Kinder der Klasse 1b lud Rektorin Susanne Höglinger-Winter alle Gäste ein, die im gesamten Schulgebäude verteilten Experimentierstationen zu besuchen und sich von den Kindern deren Funktion und Auswirkungen zeigen zu lassen. Der Ansturm auf die Stationen war auf Grund der Besucherzahl sehr groß und die Möglichkeit zum eigenen Forschen und Experimentieren wurde von den Vätern, Müttern, Omas und Opas gemeinsam mit ihren Sprösslingen eifrig genutzt. Die an der Technik weniger interessierten Besucher nutzten die Gelegenheit, sich gegen eine Spende das kulinarische Angebot des Elternbeirates schmecken zu lassen. Ein insgesamt gesehen sehr gelungener Nachmittag mit dem Fazit, dass es durchaus wichtig ist, den Kindern schon in diesem Alter die Möglichkeit zu geben, spielerisch naturwissenschaftliche und technische Phänomene erleben zu können und die Eltern und Erwachsenen in solche Projekte von der Schulleitung, wie mit dem „Tag der Öffentlichkeit“ miteinbezogen werden.

 

Bericht und Bilder Josef Enzesberger

 

Bild zur Meldung: „Gemeinsam staunen, selbstständig forschen, wie von selbst begreifen.“