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Sehenswertes Fürstenstein
Digital entdecken
Virtuelle Dorfbesichtigung – Wissen & Hintergründe
Die virtuelle Dorfbesichtigung vermittelt inhaltliche Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten in Fürstenstein. In kurzen Beiträgen erfahren Sie mehr über Geschichte, Bedeutung und Besonderheiten der einzelnen Orte.
Die Dorfbesichtigung ist geführt aufgebaut und nicht frei begehbar – der Fokus liegt auf Erklärung und Wissen. Ergänzend dazu befinden sich QR-Schilder direkt vor Ort an den Sehenswürdigkeiten. Über diese QR-Codes können die Inhalte auch unterwegs abgerufen werden.
So entsteht der Charakter einer geführten Tour, ganz ohne festen Termin und ohne Wanderführer – individuell, flexibel und im eigenen Tempo. Die virtuelle Dorfbesichtigung eignet sich besonders für alle, die Fürstenstein bewusst entdecken möchten oder einen barrierefreien Zugang zu Informationen suchen.
Zu virtuellen Dorfbesichtigung
Virtuelle 3D-Tour – Räume & Atmosphäre erleben
Die virtuelle 3D-Tour ermöglicht es, Fürstenstein und einzelne öffentliche Gebäude frei und eigenständig zu erkunden. Ähnlich wie bei einem virtuellen Rundgang können Sie sich selbst durch Räume bewegen – zum Beispiel durch Kirchen oder ausgewählte Sehenswürdigkeiten.
Die 3D-Tour vermittelt vor allem Raumgefühl und Atmosphäre, verzichtet jedoch bewusst auf inhaltliche Erklärungen.
Unterhalb dieser Einführung finden Sie die einzelnen Sehenswürdigkeiten von Fürstenstein. Bei jeder Sehenswürdigkeit ist vermerkt, welche der digitalen Angebote dort verfügbar sind.
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Schloss Fürstenstein
Wahrzeichen der Gemeinde und markanter Punkt im Dreiburgenland
Schon von weitem sichtbar erhebt sich Schloss Fürstenstein auf einem markanten Felsrücken über dem Ort. Die fürstlich anmutende Schlossanlage ist Namensgeber der Gemeinde und prägt Fürstenstein seit Jahrhunderten. Als weithin sichtbares Wahrzeichen begleitet das Schloss die bewegte Ortsgeschichte bis in die Gegenwart.
Wann die ursprüngliche Burganlage errichtet wurde, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Als ältestes bekanntes Datum gilt die Zerstörung der Burg im Jahr 1332. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Anlage wieder aufgebaut und diente als Herrschaftssitz verschiedener Adelsgeschlechter. Ein einschneidendes Ereignis war der Brand im Jahr 1848, nach dem das Schloss 1860 durch den Passauer Bischof Heinrich von Hofstätter wieder instand gesetzt wurde.
Über viele Jahrzehnte war Schloss Fürstenstein ein besonderer Ort des Lernens: Bis zum Jahr 2001 unterhielt der Orden der Maria-Ward-Schwestern hier eine private Heimvolksschule. Seit Mai 2007 befindet sich das Schloss in Privatbesitz.
Heute ist Schloss Fürstenstein nicht öffentlich zugänglich. Eine Außenbesichtigung ist jedoch jederzeit möglich und bietet eindrucksvolle Blickachsen auf das Schlossensemble und den angrenzenden Schlossberg. Direkt angrenzend befinden sich die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt sowie das Naturdenkmal Hoher Stein, die sich gut miteinander verbinden lassen.
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Virtuelle 3D-Tour
Frei begehbarer Rundgang in 3D – ähnlich wie ein virtueller Spaziergang.
Virtuelle Dorfbesichtigung
Geführte digitale Informationen per QR-Code vor Ort – auch online abrufbar.
Klicken Sie hier, um die Inhalte von "youtube.com" anzuzeigen. Beim Aufruf gelten abweichende Datenschutzbestimmungen der Webseite "youtube.com"








Ausführliche Geschichte und weitere Impressionen finden Sie hier.
Skulpturenpark am Hohen Stein
Kunst unter freiem Himmel in Fürstenstein
Direkt am Naturdenkmal Hoher Stein liegt der Skulpturenpark Fürstenstein. Inmitten von Wald und Felsformationen sind hier zahlreiche Kunstwerke zu entdecken, die im Rahmen mehrerer Bildhauersymposien mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern entstanden sind. Der Skulpturenpark verbindet Naturerlebnis und zeitgenössische Kunst auf eindrucksvolle Weise.
Die Werke sind frei zugänglich und lassen sich auf einem Spaziergang durch den Park aus nächster Nähe erleben. Informationstafeln an den Skulpturen geben Einblicke in die Ideen, Materialien und Hintergründe der Kunstwerke.
Kunst mit gesellschaftlichem Bezug
Ein besonderes Beispiel ist ein Werk aus dem Bildhauersymposium im Juni 2016, das unter dem Arbeitstitel „FREI!“ stand – im Sinne von uneingeschränkt, ungehindert und nicht gefangen.
Die Skulpturengruppe thematisiert Flucht und Hoffnung:
Zu sehen sind eine große Welle und ein Boot aus Granit, ergänzt durch vier dunkle, eher abstrakt gehaltene Figuren aus geflammtem Holz. Sie stehen sinnbildlich für Kinder auf der Flucht über das Mittelmeer. Etwas abseits befindet sich eine weibliche Figur, deren Gesicht Gefühle von Abschied, Hoffnung und Trauer zugleich widerspiegelt.
Dieses Werk steht stellvertretend für die inhaltliche Tiefe vieler Skulpturen im Park und zeigt, dass Kunst hier nicht nur gestaltet, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Natur und Kunst im Einklang
Neben diesem Werk laden zahlreiche weitere Skulpturen dazu ein, Kunst in freier Natur zu entdecken. Der Skulpturenpark am Hohen Stein ist ein Ort der Ruhe, der Begegnung und der Inspiration – gut kombinierbar mit einem Besuch des Naturdenkmals Hoher Stein, des Schlosses Fürstenstein oder einer Wanderung rund um den Schlossberg.
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Virtuelle 3D-Tour
Frei begehbarer Rundgang in 3D – ähnlich wie ein virtueller Spaziergang.
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Geführte digitale Informationen per QR-Code vor Ort – auch online abrufbar.






Hoher Stein
Naturdenkmal und markante Felsformation bei Schloss Fürstenstein
Direkt neben Schloss Fürstenstein erhebt sich das Naturdenkmal Hoher Stein. Das markante Granitfelsmassiv ist im Geotopkataster des Bayerischen Landesamtes für Umwelt verzeichnet (Nr. 275R001) und zählt zu den geologisch besonders interessanten Orten der Region.
Die Gipfelklippen bestehen aus Granit und zeigen eindrucksvoll die sogenannte Wollsackverwitterung. Diese besondere Form der Verwitterung entstand über lange Zeiträume, vor allem während feucht-warmer Klimaphasen, und führte zu den heute sichtbaren, abgerundeten Felsformen und Blockstrukturen. Freigelegt wurden sie im Verlauf der letzten Eiszeit. Die bizarr geformten Felsen wirken wie aufeinandergestapelt und verleihen dem Hohen Stein sein charakteristisches Erscheinungsbild.
Aufgrund seiner Form erinnert das Felsmassiv an den Bug eines urzeitlichen Schiffes. Im Volksmund wird der Hohe Stein deshalb auch als „Arche Noah“ bezeichnet.
Sage vom Hohen Stein
Um den Hohen Stein rankt sich eine alte Sage:
Einst sollen auf den gegenüberliegenden Bergen Fürstenstein und Englburg zwei Riesen gelebt haben. Um ihre Burgen zu errichten, teilten sie sich einen einzigen Hammer, den sie sich während der Arbeit gegenseitig zuwarfen. So entstanden – der Überlieferung nach – beide Burgen fast gleichzeitig. Als die Arbeit vollendet war, soll der Hammer weit fortgeworfen worden sein, und die beiden Bauwerke blieben als Zeichen ihrer Freundschaft zurück.
Heute verbindet der Hohe Stein Natur, Geologie und regionale Erzähltradition zu einem besonderen Erlebnis – gut erreichbar und ideal kombinierbar mit einem Besuch des Schlosses oder des angrenzenden Skulpturenparks.
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Kollnbergmühlweiher
Naturidyll und Ruhepol bei Fürstenstein
Der Kollnbergmühlweiher zählt zu den besonderen Naturorten der Gemeinde Fürstenstein. Mit seinem Weiher und dem weitgehend naturbelassenen Umfeld gehört er zu den gelisteten Naturschätzen Niederbayerns und gilt als der älteste Mühlweiher des Bayerischen Waldes. Ein funktionstüchtiges Wasserrad erinnert an die historische Nutzung des Ortes.
Rund um den Weiher erwartet Besucherinnen und Besucher eine ruhige, naturnahe Landschaft mit vielfältigen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere. Mit etwas Glück lassen sich hier auch seltene Vogelarten beobachten – ein Ort, der besonders bei Naturfreunden und Ruhesuchenden geschätzt wird.
Ein Rundweg um den Weiher lädt zu einem entspannten Spaziergang ein. Entlang des Weges befindet sich auch ein Kneippbecken, das sich ideal für eine kurze Erfrischung nach einer Wanderung eignet.
Der Kollnbergmühlweiher liegt direkt an den Wanderwegen Nr. 50 Niedermayer-Gedächtnis-Weg und Nr. 53 Rabensteinrunde und lässt sich daher gut in eine Wanderung rund um Fürstenstein einbinden.
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Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt
Schwarze Madonna von Fürstenstein
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt liegt unmittelbar am Schlossberg von Fürstenstein und ist seit Jahrhunderten ein bedeutender Ort der Marienverehrung im Dreiburgenland.
Im Jahr 1629 wurde die Gnadenkapelle von Altötting in Fürstenstein nachgebaut. Ziel war es, den Pilgerinnen und Pilgern während des Dreißigjährigen Krieges den gefährlichen Weg nach Altötting zu ersparen. Als Gnadenbild erhielt die Kirche eine frühbarocke Nachbildung der Schwarzen Madonna von Altötting, die bis heute erhalten ist. Sie gilt als die älteste und originalgetreueste Kopie des Altöttinger Gnadenbildes.
In zeitgenössischen Schriftstücken wurde die Kirche als
„Unser Lieben Frauen Gotteshaus und Schlosskapelle zu Neuenötting im Wald bei Fürstenstein“ bezeichnet – ein Hinweis auf ihre frühe Bedeutung als Wallfahrtsort.
Eine besondere Episode in der Geschichte des Gnadenbildes ereignete sich während des Kirchenumbaus in den Jahren 1956/57: Die Schwarze Madonna befand sich mehrere Tage in Rom bei Papst Pius XII., der sie segnete und in seinen Privaträumen beherbergte.
Bis heute kommen jährlich zahlreiche Wallfahrerinnen und Wallfahrer nach Fürstenstein, um das Gnadenbild zu verehren und um Hilfe und Beistand zu bitten. Davon zeugen die vielen Votivtafeln, die in der Kirche angebracht sind und die tiefe Verwurzelung der Wallfahrt bis in die Gegenwart sichtbar machen.
Historische Kirchenführungen
Termine
Nach Vereinbarung
Anmeldung
Tourist-Info Gemeinde Fürstenstein
Tel. 08504 9155-17
E-Mail:
Unkostenbeitrag
3,50 € pro Person
Dauer
ca. 60–90 Minuten
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Filialkirche St. Hartmann in Oberpolling
Wirkungsstätte des Seligen Hartmann von Brixen
Der Ortsteil Oberpolling gilt als Geburtsort des Seligen Hartmann von Brixen, einer bedeutenden Persönlichkeit der Kirchen- und Regionalgeschichte. Hartmann soll hier um das Jahr 1090 als Sohn einer wohlhabenden, jedoch nicht adeligen Familie geboren worden sein.
Schon früh wurde seine außergewöhnliche Begabung erkannt. Als Seelsorger wirkte er an verschiedenen bedeutenden Orten, bevor er im Jahr 1140 zum Bischof von Brixen in Südtirol berufen wurde. Sein Wirken war geprägt von Reformbestrebungen und dem Wunsch nach Erneuerung des kirchlichen Lebens. In diesem Zusammenhang gründete er auch das Augustinerchorherrenstift Kloster Neustift, das bis heute zu den bedeutenden Klosteranlagen Südtirols zählt.
Hartmann starb am 23. Dezember 1164. Bereits kurze Zeit später setzte seine Verehrung ein. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er vielfach als Seliger dargestellt, vereinzelt auch als Heiliger. Die offizielle päpstliche Bestätigung der Verehrung als Seliger erfolgte im Jahr 1784 durch Papst Pius VI.
Die Filialkirche St. Hartmann in Oberpolling erinnert bis heute an diese besondere Persönlichkeit und ist ein stiller Ort der Besinnung, der sich gut im Rahmen einer Wanderung oder einer Pilgeretappe besuchen lässt.
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Pfarrkirche St. Florian in Nammering
Zeugnis von Gemeinschaft und Glauben
Die Pfarrkirche St. Florian prägt seit der Mitte des 20. Jahrhunderts das Ortsbild von Nammering. Der Wunsch nach einem eigenen Kirchenbau entstand bereits in den 1930er-Jahren, konnte jedoch aufgrund der politischen Verhältnisse dieser Zeit zunächst nicht verwirklicht werden.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg nahm das Vorhaben konkrete Formen an. Mit großem Engagement setzten sich Bürgerinnen und Bürger aus Nammering und Umgebung für den Bau einer eigenen Kirche ein. Am 17. Januar 1952 wurde der Kirchenbauverein gegründet, und bereits wenige Monate später begann der Bau des Gotteshauses. Dank der tatkräftigen Mithilfe der Bevölkerung sowie der Unterstützung des Bischöflichen Ordinariats Passau konnte die Kirche rasch fertiggestellt werden.
Am 4. Oktober 1953 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Sie entwickelte sich schnell zum geistlichen Mittelpunkt des Ortes. Ein weiterer bedeutender Schritt folgte im Jahr 1973, als Nammering offiziell zur selbstständigen Pfarrei erhoben wurde.
Die Pfarrkirche St. Florian ist 22 Meter lang, 12 Meter breit und besitzt einen 34,5 Meter hohen Turm, der weithin sichtbar ist. Sie steht bis heute für den starken Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und ihre enge Verbindung zum kirchlichen Leben.
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KZ-Mahnmal Nammering
Ort des Gedenkens und der Erinnerung
Auf dem Gemeindegebiet von Fürstenstein, im Ortsteil Nammering, ereignete sich im April 1945 eines der schwersten Kriegsverbrechen in Niederbayern. Mehrere Tage lang stand ein KZ-Transport aus dem Konzentrationslager Buchenwald auf dem damaligen Bahnhofsgelände in Nammering.
In den Waggons waren rund 5.000 Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen eingepfercht. Viele von ihnen überlebten diese Tage nicht. Für 794 Menschen wurde Nammering zur letzten Station ihres Leidens.
Heute erinnern an diesem Ort ein Mahnmal, ein Gedenkstein sowie das „Gleis der Erinnerung“ an die Opfer dieser Verbrechen. Sie mahnen dazu, das Geschehene nicht zu vergessen und Verantwortung für Erinnerung und Menschlichkeit zu übernehmen.
Das KZ-Mahnmal Nammering ist ein stiller Ort des Innehaltens und der Auseinandersetzung mit der Geschichte und ein wichtiger Bestandteil der regionalen Erinnerungskultur.
Weiterführende Informationen
Vertiefende Informationen zu den sogenannten „Schreckenstagen von Nammering“ finden Sie unter:
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Erfahrungsraum Schule und Natur
Natur erleben, entdecken und aktiv sein
Direkt an die Grundschule angeschlossen befindet sich der Erfahrungsraum Schule und Natur. Dieser frei zugängliche Bereich verbindet Bewegung, Naturerlebnis und spielerisches Entdecken und richtet sich besonders an Kinder, Jugendliche und Familien.
Zum Erfahrungsraum gehören ein eigenes Biotop, ein Bachlauf, ein Kräutergarten, verschiedene Kletter- und Spielgeräte sowie ein Beachvolleyballplatz. Die naturnahe Gestaltung lädt dazu ein, Zeit im Freien zu verbringen, die Umwelt bewusst wahrzunehmen und sich aktiv zu bewegen.
Der Erfahrungsraum ist sowohl während als auch außerhalb der Schulzeiten für alle Besucherinnen und Besucher frei zugänglich und wird gerne als Treffpunkt und Erholungsraum genutzt.
Videoeinblick
Ein kurzer Videobeitrag gibt einen anschaulichen Einblick in den Erfahrungsraum Schule und Natur und zeigt die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten dieses besonderen Ortes.
Viedeobeitrag "Freiraum Schule und Natur"
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Flussperlmuschelzucht Reutherfurth
Artenschutz an der Kleinen Ohe
Auf einer ehemaligen Fischzuchtanlage bei Reutherfurth befindet sich eine der bedeutendsten Flussperlmuschelzuchten Deutschlands. Hier wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt einer der am stärksten gefährdeten Tierarten Mitteleuropas geleistet.
Im Rahmen des Verbundprojekts „ArKoNaVera“ (Artenschutzkonzept für die nationalen Verantwortungsarten Flussperlmuschel und Malermuschel) werden Flussperlmuscheln gezielt nachgezüchtet. Ziel ist es, die Tiere anschließend wieder in geeigneten Gewässern – unter anderem in der Kleinen Ohe – anzusiedeln und so zum langfristigen Schutz der Art beizutragen.
Der Kollnbergmühlweiher übernimmt dabei eine wichtige Schutzfunktion für die Kleine Ohe, da er zur Reinhaltung des Gewässers beiträgt und damit die Lebensbedingungen für die empfindlichen Muscheln verbessert.
Die Flussperlmuschelzucht macht deutlich, welche Bedeutung naturnahe Gewässer, sauberes Wasser und langfristiger Artenschutz für die Region haben.
Weitere Informationen
Ausführliche Informationen zur Flussperlmuschel und zum Artenschutzprojekt finden Sie unter:
Filmbeiträge über Fürstenstein auf Niederbayern TV
Weitere Sehenswürdigkeiten
Viele weitere Sehenswürdigkeiten und Ausflugzeile im schönen Ilztal und Dreiburgenland finden Sie unter:









